Narbenarbeit nach Kaiserschnitt
sanft, tiefgreifend und nachhaltig
Was sich zeigen kann
Eine Kaiserschnitt‑Narbe kann das Körpergefühl nachhaltig prägen. Mehrere Schichten werden durchtrennt und anschliessend wieder zusammengenäht.
Manchmal zeigt sie sich deutlich, manchmal bleibt sie lange unbemerkt – und doch beeinflusst sie oft mehr, als wir denken.
Zug, Druck, ein diffuses „Nicht‑ganz‑richtig“, ein verändertes Bauchgefühl oder eine Spannung im Gewebe können Hinweise sein.
All das ist normal – und ein guter Ausgangspunkt für die gemeinsame Arbeit.
Wie ich arbeite
Die Arbeit an der Kaiserschnitt‑Narbe ist sanft, präzise und tiefgreifend. Sie ist eine Weiterentwicklung der Narbenarbeit nach Sharon Wheeler.
Mit feinen manuellen Impulsen unterstütze ich das Gewebe darin, weicher, beweglicher und besser integriert zu werden.
Gleichzeitig beziehen wir den ganzen Bauchraum und die Beine mit ein – denn eine Kaiserschnitt‑Narbe wirkt nie isoliert, sondern immer im Zusammenhang mit Haltung, Atmung und Bewegung.
Die Behandlung dauert ca. eine Stunde, ist ruhig, wohltuend und bietet viel Raum zum Spüren.
Was sich verändern kann
Frauen berichten nach der Behandlung von einem kompakteren, stabilerem oder vertrauteren Gefühl im Bauch.
Manchmal entsteht mehr Verbundenheit, manchmal mehr Halt, manchmal einfach ein neues Vertrauen in den eigenen Körper.
Die Veränderungen sind oft leise – und dennoch tiefgreifend.
Eine Kaiserschnitt‑Narbe ist nie zu alt. Auch noch mehreren Jahren, kann eine Behandlung noch wirkungsvoll sein. Sie muss lediglich ausreichend verheilt sein. Nach etwa 10–12 Monaten ist der frühste Zeitpunkt, um zu beginnen.